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„Mit diesem Fest haben wir eindrucksvoll bewiesen das dieses Schützenwesen eine Macht ist die dazu beträgt das dieses Europa ein friedliches und christliches Miteinander wird!“ - so der Präsident der EGS, Charles-Louis Prinz von Merode, im Schlusswort zum europäischen Schützenfest 2009.
Die letzten Klänge des Limburger Heimatliedes liegen noch in der Luft als die Europahymne erklingt und gleichzeitig die Fahnen der teilnehmenden Nationen feierlich eingeholt werden. Die Sonne lässt den Festplatz mit den letzten warmen strahlen des Spätsommers erglänzen und tausende Menschen vieler Nationen stehen friedlich vereint und lauschen den Klängen der Hymne. Neben mir fließen Tränen, ich sehe in feuchte Augen und habe selber einen Kloß im Hals.
... Freitag am späten Nachmittag waren wir hier während der Flaggenparade eingetroffen. Eine mit viel Liebe feierlich gestaltete Zeremonie die uns sofort in den Bann zog. Die zwischen feierlich und ausgelassen fröhlich wechselnde Atmosphäre des friedlichen Miteinanders hielt uns von der ersten bis zur letzten Minute gefangen und wir vergassen Zeit und Raum.
Wir durchfeierten Nächte zusammen mit Polen, Schweden, Franzosen und Tschechen, führten Gespräche mit Limburgern, Niederländern und Deutschen. Wir waren benebelt vom Bild der vielen unterschiedlichen Menschen und Nationen mit ihren bunten und prächtigen Uniformen, erlebten seltene und spannende Schießwettkämpfe um die Würde des Europakönigs und Prinzen.
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Sebastian Spille von der St. Hubertus Schützenbruderschaft Ermke, (Cloppenburg) siegte gegen 155 Mitbewerber und wurde Europaprinz.
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Weiche Knie bekam der neue Europakönig Mario Geissler von der St. Sebastianus
Bruderschaft aus Leutesdorf, (Linz-Neuwied ) als nach seinem dem 202 Schuß insgesamt - die Scheibe im Wind zu Boden trudelte. |
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Mit über einstündiger Verspätung ging es dann zur Kirche wo Bischof Hurkmanns mit 10 Geistlichen mit dem Beginn der Krönungsmesse wartete.
Die Organisatoren um Generalsekretär der EGS Peter-Olaf Hoffmann aus Dormagen wie auch das Festkomitees unter Leitung des Kinrooier Bürgermeisters Hubert Brouns hatten ganze Arbeit geleistet um dieses Fest reibungslos verlaufen zu lassen. Beeindruckend auch die Freundlichkeit der Bürger und der 1.300 Helfer aus allen Ortschaften von Kinrooi und Umgebung bei, die maßgeblich zu diesem Erfolg beitrugen
Insgesamt 50.000 Schützen aus neun Ländern Europas trafen sich hier und waren begeistert.
Mir persönlich fehlte es allerdings an Zuschauern und Gästen am Straßenrand. Einzig das Zentrum des Ortes war einigermaßen belebt, ansonsten schlängelte sich der mehr als 5stündige Festzug durch mehr oder weniger leere Straßen. Als Werbung für das Schützenwesen war mir das zu wenig…
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FOTOS
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Ausmarsch. Unter den Klängen von Trommeln und Trompeten marschieren die Gilden aus Kinrooi vom Festplatz, die EGS Fahne hinterher. Die feierliche Abschiedsmelodie aus zwei Trompeten verzaubert den ansonsten stillen Platz. Beeindruckende Stille, traurige Gesichter und feuchte Augen.
Im Festzelt wird gleich weitergefeiert. Ohne uns wir sind betrübt das dieses schöne Fest so schnell zu Ende ist. Man soll aufhören wenn es am schönsten ist….
Danke Kinrooi - Auf Wiedersehen, vielleicht in Tuchola 2012
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„Europa wächst nicht durch die Politik zusammen, vielmehr durch das Miteinander der Menschen die in diesen Ländern leben“ (der damalige Präsident Graf Roodenbeke zum 50jährigen Jubiläum der Europäischen Schützen in Mayen)
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