BdSJ: Zeltlager im Landesbezirk Niederrhein

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Etwa 120 Kinder und Jugendliche aus den verschiedenen Bezirken fanden sich am vergangenen Freitag  im Waldfreibad Walbeck ein und wurden mit einem bunten Rahmenprogramm überrascht. Nach dem Bezug der 9 angemieteten Tipi-Zelte, wurde das Wochenende, wie bei Schützenveranstaltungen üblich, mit einem Wortgottesdienst durch Diakon Heinz Balke eingeläutet. Doch bevor es mit den ersten Aktivitäten losging, galt es erst mal eine Stärkung zu sich zu nehmen. Da die Jungschützen, nicht aus einem sondern aus vielen Vereinen stammen, hatte sich das Organisationsteam überlegt, dass sich jeder einzelne ein Namensschild und jede Gruppe eine Gruppenfahne bastelt.  Gegen Abend stand dann ein besonderer Programmpunkt an: Bogenschießen. Unter dem Wachsamen Auge der Jugendbetreuer, von denen der BdSJ im Diözesanverband Münster jährlich neue ausbildet, wurde jedem der Umgang mit Pfeil und Bogen genauestens erklärt. Da aber nicht alle gleichzeitig Bogen schießen konnten, waren die anderen derweil unterwegs um Stöcke für das spätere Stockbrot grillen zu sammeln.

Auch der Samstag war mit einem gut überlegten Rahmenprogramm ausgestattet. Nach dem gemeinsamen Frühstück, was nicht nur neue Kräfte weckte sondern auch das Wir Gefühl der Gruppe steigerte, startete der Tag mit einem Postenlauf, welcher bis zum Mittagsessen andauerte. Auf dem Postenlauf galt es, auf einer vorher ausgearbeiteten Strecke, Aufgaben zu erfüllen.  Der Postenlauf erstreckte sich über eine Strecke von 4 Kilometern, durch den erst vor kurzem in großem Aufwand durch die Walbecker Schützen gereinigten Walbecker Wald. Viele kreativ erarbeitete Stationen waren bereit bezwungen zu werden. Nach dem Teebeutelweitwurf, ging es über den schrägen Tisch, am Tannenzapfenspiel vorbei  zum Staffellauf, wo es galt mit einem Schwamm Wasser aus dem Baggerloch zu holen und dieses dann in einen einige Meter entfernt stehenden Eimer zu füllen, das Ganze natürlich auf Zeit. Doch damit war der Postenlauf noch nicht vorbei: Schubkarrenrennen, ein Entknotespiel und ein Merkspiel, damit auch die grauen Zellen gefordert werden standen ebenfalls auf der To Do Liste der Postelaufabsolventen, ebenso ein Spiel das alle Sinne forderte, dort musste man schmecken, fühlen, riechen und hören.  Gegen Abend fand dann, nach einem gemeinsamen Grillabend, ein Kindervogelschießen statt bevor es dann in die Zelte ging.

Mit dem Sonntag, brach dann auch schon der letzte Tag an und viele Kinder und Jugendliche waren schon der Meinung, dass das Wochenende viel zu schnell vorbei war. Doch noch lag ein ganzer Tag voller Spaß vor ihnen. Direkt nach der morgendlichen Stärkung, begann das Chaotenspiel , mit anschließendem Mittagessen. Das Spiel war, wie der Name schon vermuten lässt, sehr chaotisch. Eine Gruppe würfelt eine Zahl und muss dann im ganzen Zeltlager einen Zettel mit der gewürfelten Nummer suchen, sie umdrehen, schauen was aus der Rückseite steht, dies einem zuvor zugeteilten Betreuer mitteilen und dann dessen Aufgabe, passend zum Begriff, erfüllen. Am Ende des Tages wurden dann noch die Sieger geehrt, doch eigentlich war jeder Teilnehmer, der das Engagement der Walbecker Schützen, die sich selbst „die jungen Wilden“ nennen, erleben durfte ein Sieger. Und während die vielen kleinen und schon etwas größeren Gäste in Erinnerungen schwelgen, sitzt das Organisationsteam bereits wieder zusammen, denn im Jahr 2015 richtet ihre Bruderschaft den Bundesköniginnentag des Bundes der historischen Deutschen Schützenbruderschaften aus.

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Dennis Schmitt
Leiter BdSJ TV im Bundes BdSJ
Referent für Soziale Medien im BdSJ im Diözesanverband Münster