Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9881 - letzte Aktualisierung: Mittwoch 19.12.2018

Schellenbaum

 


Der reich verzierte Schellenbaum - ursprünglich von der türkischen Janitscharenmusik abstammend - wurde vor etwa 250 Jahren übernommen und gehört seit circa 1800 zum Inventar der Militärkapellen. Als Glocken- und Glöckchenbaum ist er ein altes asiatisches Kultinstrument und gilt heute als repräsentative Standarte des Infanterie-Musikcorps für feierliche Anlässe.

Schellenbäume haben in die preußische Armee erst nach 1815, und dann bei nur wenigen Regimentern Einzug gefunden. Dies waren die Regimenter, die in den Befreiungskriegen französische Schellenbäume erbeutet hatten. Nach dem Befreiungskriegen waren es zuerst die Stände, später auch Städte, die ihren Regimentern als Zeichen des vaterländischen Dankes solche Schellenbäume stifteten


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