Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9881 - letzte Aktualisierung: Dienstag 24.03.2020

Das war Unges Pengste

eines der größten und schönsten Schützenfeste  am linken Niederrhein.


Zwei alte Schützengemeinschaften, die Sankt-Sebastianus-Bruderschaft Korschenbroich von 1504 und die 1708 gegründete Sankt-Katharina-Junggesellen-Bruderschaft richten dieses Fest aus, welches bis zu 50.000 Besucher aus dem ganzen Umland anzieht.

Unges heißt unser, und Pengste besagt ,das dieses Fest an den Pfingsttagen stattfindet. Fünf Tage lang wird das Stadtbild von 1000 Schützen, hunderten Musikern, von Pferden, Blumenhörnträgern schmucken Marschierern aber auch hübschen Mädchen geprägt. Paraden, Umzüge, Ehrungen ,Schützenball und Tanz wechseln sich ab.

Auffallend auch: der Umgang der Schützenkameraden untereinander. Nicht nur im Schützenzelt ist der gute Umgang miteinander, zwischen Jung und Alt, positiv auffällig.

Das scheint ansteckend, denn „Unges“ … unser, bezeichnet auch die Besonderheit, das diese 500jährige Tradition von der gesamten Gemeinde getragen und von vielen tausend Besuchern mitgefeiert wird. Festlich geschmückte Straßen und passend zum Schützenfest dekorierte Schaufenster sind zum Anfang des III Jahrtausend nicht mehr alltäglich.  Die Straßen der Stadt sind zu den Paraden und Schützenzügen rappelvoll, hier wird zusammen gefeiert. Dazu gehört auch das Ständchen aller Musikkapellen am Seniorenhaus. Die „Alten“ werden ebenso wenig vergessen wie die bereits „Vorausgegangenen“, der Gang zum Friedhof gehört zum Zugweg.

Durch diese Akzeptanz in der Bevölkerung, die sich auch die Schützenkameraden in Korschenbroich immer wieder aufs Neue erarbeiten müssen, scheint die Zukunft des Schützenwesens hier sichergestellt. Der Altersdurchschnitt bei den Schützenzügen war recht niedrig….

 


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