Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9881 - letzte Aktualisierung: Dienstag 24.03.2020

Für Image, Auge, Herz!

Bundesfest des SSB in Olpe


Natürlich wird bei den Schützen gefeiert - wie bei allen anderen Vereinen auch. Allerdings sind Schützen keine Feier- sondern eine Wertegemeinschaft, die ein soziales Miteinander in den Vordergrund stellt und in Richtung Allgemeinwohl unterwegs ist. Diese Aussage hat Wertigkeit die auch zum Ausdruck gebracht werden sollte. Nicht immer gelingt das.

Anders war es beim 22. Bundes Schützenfest des Sauerländer Schützenbundes, dass die Vereine hier miteinander leben, zusammenstehen, arbeiten und Freude haben, war  in faszinierender Weise spürbar und ansteckend.

250 Vereine, Bruderschaften und Musikkapellen hatten den Weg nach Olpe gefunden, um mit dem  großen Festzug durch die Kreisstadt das Publikum zu erfreuen. Es ist einfach ein tolles Bild, wenn die Kompanien mit ihren Kapellen und Königspaaren  durch die Straßen ziehen. Glitzerndes Königssilber,  strahlende Königinnen, tolle Frisuren, herrliche Kleider bei den hübschen Mädels im Hofstaat … das war ein faszinierendes Bild.  Das Publikum jubelte und honorierte mit Beifall und die Freude sprang über. Das war Werbung für das Schützenwesen!

 

So war es auch schon in den Tagen davor. Gelobt wurde der große Zapfenstreich aufgeführt vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Olpe und dem Spielmannszug Olpe verschönt durch Fackelträger, Vorstandsmitglieder und Offiziere.

Am Samstag fand ,im Anschluss an den  ökomenischen Gottesdienst, das Bundeskönigsschießen  statt.  Neuer König wurde Marc Schmoll Stübecke aus Balve.

Der Sonntagmorgen begann mit dem Hochamt, bevor die Gäste nach und nach in Olpe eintrafen, um sich  dann zum  großen Umzug zu treffen.  Die Liste der Teilnehmer  war in den letzten Wochen immer länger geworden. Die Veranstalter  mussten insgesamt sechs große Zelte aufbauen  Hier herrschte nach dem tollen Umzug  eine fröhlich, ausgelassene und harmonische Stimmung. Kapellen spielten überall. Es wurde gelacht, getanzt  und viele neue Kontakte geknüpft. Das war ein tolles Miteinander wie es dem Schützenwesen als Werbung gereicht.

Es war der Sonntag der Bundestagswahl und ich hatte meine Kreuzchen schon gemacht.  
Schade, dass die Schützen keine Partei sind. Dann sehe in unserem Land einiges ganz anders aus, denke ich.
Schützen eine starke Kraft aus der Mitte der Gesellschaft,  für die Menschen, für das Leben.
Meine Stimme hätten sie an diesem Tag  gehabt!

Rene Krombholz
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