Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9881 - letzte Aktualisierung: Sonntag 18.08.2019

Parlamentarischer Abend 2015 NRW

Ein Abend für das Schützenwesen


Parlamentarischer Abend „Schützenbrauchtum" im Landtag NRW

Auch das schlechte Wetter konnte die Schützen am Dienstagabend, 22. September 2015, nicht aufhalten. Kurzerhand wurde der Zapfenstreich des Tambourcorps Düsseldorf-Bilk und der Musikkapelle Kleinenbroich in das Parlamentsgebäude verlegt und sorgte für zünftige Atmosphäre beim Parlamentarischen Abend „Schützenbrauchtum" im Landtag Nordrhein-Westfalen.

Landtagspräsidentin Carina Gödecke begrüßte gemeinsam mit Vizepräsident Eckhard Uhlenberg neben dem Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften den Rheinischen und den Westfälischen, den Sauerländer, den Bergischen und den Oberbergischen Schützenbund sowie die Interessengemeinschaft der Düsseldorfer Schützenvereine. Ein herzliches Willkommen galt auch den Schützenköniginnen und Schützenkönigen sowie den Königspaaren, die aus ganz NRW in den Landtag gekommen waren.

Gödecke sagte: „Der Landtag erfüllt mit diesem Abend gerne den Wunsch der Schützenverbände in Nordrhein-Westfalen, Tradition und Brauchtum des Schützenwesens zu präsentieren und zu ehren, wie wir es bereits im Jahr 2008, 2011 und 2013 erfolgreich praktiziert haben." Überall im Lande gehörten die Schützenumzüge und die Schützenfeste zum vertrauten Jahreslauf des ganzen Dorfes, der ganzen Stadt, so die Landtagspräsidentin weiter. Damit leisteten die Schützen einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft - über alle Generationen hinweg. Ihre Fahnen, Trachten und Traditionen seien für alle ein Stück Heimat geworden.

Gödecke hob hervor, dass über 100.000 junge Menschen in den Jugendorganisationen der Schützen aktiv seien. Von den dort erworbenen Erfahrungen und Fähigkeiten wie Teamgeist und Wir-Gefühl profitierten die Jugendlichen ein Leben lang.

Die Landtagspräsidentin dankte den Schützen für ihr ehrenamtliches Engagement und nannte sie „Wahrer des wohl schönsten heimatlichen Brauchtums", mit dem den Menschen viel Freude bereitet werde. Es werde nicht mehr lange dauern, dann werde das Schützenwesen auch offiziell als immaterielles Kulturgut der UNESCO anerkannt, prognostizierte Gödecke.

Die immer neuen Schwierigkeiten in Form von Vorgaben, Gesetzen und Vorschriften bemängelte der Oberst des Sauerländer Schützenbundes  Martin Tillmann
Die Rede finden Sie hier


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