https://www.malaysiawiki.com/ Schützenwesen - Düsseldorf startet durch...
Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9881 - letzte Aktualisierung: Donnerstag 16.04.2026

Düsseldorf startet durch...

Glanzvoller Auftakt des Sommerbrauchtum


Düsseldorf ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für sein Brauchtum – doch oft denkt man zuerst an den Karneval. Dabei beginnt jetzt die Zeit, in der eine andere Tradition die Landeshauptstadt prägt: die Schützensaison. Und mit dem Ball der Könige wurde sie in diesem Jahr besonders eindrucksvoll eröffnet.

Das Sommerbrauchtum lebt, getragen von rund 10.000 aktiven Schützinnen und Schützen in Düsseldorf. Eine stolze Zahl, die zeigt, wie tief dieses Ehrenamt in der Stadt verwurzelt ist.
Und doch macht sie nachdenklich: Kurz vor der Jahrtausendwende waren es noch etwa 14.000 Aktive. Ein Rückgang, der verdeutlicht, wie wichtig Engagement, Nachwuchsarbeit und Sichtbarkeit heute sind. Gerade deshalb sind Abende wie dieser so wertvoll – sie zeigen, was das Schützenwesen ausmacht und warum es Zukunft hat.

In den festlich erleuchteten Rheinterrassen wurde das Brauchtum spürbar. Die Majestäten der Düsseldorfer Vereine zogen ein, begleitet von Fahnen, Standarten, Musik und einer Atmosphäre, die sofort Gänsehaut erzeugte.
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller lobte das Schützenwesen ausdrücklich – als verbindende Kraft, als gelebte Gemeinschaft und als wichtigen Teil der Düsseldorfer Identität.

Auch der IGDS‑Vorstand um Ulrich Müller fand klare Worte des Respekts und sprach den Vereinen ein großes Kompliment aus: für ihren Einsatz, ihre Beharrlichkeit und ihren unermüdlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander.

Zwischen Ehrungen, Musik und ausgelassener Stimmung wurde eines deutlich:
Das Schützenwesen ist mehr als Tradition – es ist ein Gefühl, ein Miteinander, ein Stück Düsseldorf.

Mit Blick auf das große Jubiläum „100 Jahre IGDS“ im Jahr 2027 geht die Stadt mit Stolz, aber auch mit Verantwortung in die kommenden Jahre.
Denn dieses Brauchtum lebt nur weiter, wenn Menschen es tragen – und genau das hat dieser Abend eindrucksvoll gezeigt.


 


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