Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9881 - letzte Aktualisierung: Donnerstag 13.06.2019

Denkanstöße 4

Sitte


Markus Schick ist Mitglied der St. Hubertus Schützenbruderschaft Duisburg-Grossenbaum, Leiter der Tellgruppe St. Hubertus (der Kindergruppe (6 - 12 Jahre) der Bruderschaft, Kassierer der Sebastianer-Kompanie und Fahnenoffizier der Bruderschaft.
Für die Zeit zwischen Ostern und Pfingsten und Schützenfest, hat Markus Schick sieben Denkanstöße zur Zukunft der Bruderschaft entwickelt.
Hier der Vierte:

Sitte - Unser Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit

Sitte - Unser Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit

Unser christlicher Glaube ist die Grundlage unseres Zusammenlebens, welches geprägt ist von Disziplin, Respekt, Wertschätzung und Hilfsbereitschaft.
Unsere beschützende Aufgabe von (Dorf-)Gemeinde und Gemeinschaft, über die wir Schützen uns in unseren frühesten Ursprüngen definiert haben, ist (vernünftigerweise) an den Staat übergegangen.
Aber eine sehr wichtige Aufgabe ist uns geblieben: der Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit.
Was das für Bruderschaft und Schützen bedeutet, kann ich nicht besser in Worte fassen, als das Hauptmann Josef Schreiber von den Medebacher Schützen in seiner Ansprache getan hat:
An Tagen wie diesen....:

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe wo man hasst;
dass ich verzeihen, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr,
lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde,
sondern, dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde,
sondern, dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde,
sondern, dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Aus Frankreich (1913)


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