Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9881 - letzte Aktualisierung: Dienstag 24.03.2020

1. Niederrheinisches Böllertreffen


Rees-Esserden | Am vergangenen Samstag (31.08.2013) fand in Rees-Esserden am Niederrhein das 1. Niederrheinische Böllertreffen statt. Ausrichter waren die Böllerschützen der St. Irmgardis Schützenbruderschaft Esserden, die sich das Fest quasi selber zum 10 jährigen Jubiläum geschenkt haben. Bereits 2 Stunden vor Beginn der Veranstaltung trafen die ersten motivierten Böllerschützen von der Schützengilde Holten ein, nach und nach folgten dann die 1. Bonner Böllerschützen, die Pankratius Böllerschützen Anröchte und viele weitere, so dass etwa 50 Böllerschützen in das kleine Dorf kamen.

Lange träumten die Böllerschützen der ausrichtenden Bruderschaft von dem Besuch eines Böllertreffens, dass dieses ausgerechnet im eigenen Dorf sein wird, hatten sie sich bei Ihrer Gründung vor 10 Jahren nie träumen lassen. Nun war es endlich so weit. Als Hauptmann Wolfgang Terstegen um 16Uhr den Befehl zum Abmarsch zum Böllergelände gab, entstand für die vielen Zuschauer ein buntes Bild verschiedenster Uniformen und Trachten. Die meisten waren in Schützenuniform angereist, Highlights boten da die Böllerschützen aus Anröchte mit ihren mittelalterlichen Trachten und die 1. Bonner Böllerschützen in Lederhosen. Am Böllerplatz angekommen, spielte das Tambourcorps Rees die Böllerschützen auf den Platz und die Ehrengäste auf die für sie vorbereitete Ehrentribüne. Unter den Ehrengästen war neben dem Bürgermeister der Stadt Rees Christoph Gervers, auch der stellvertretende  Diözesanjungschützenmeister der Diözese Münster Mike Ueffing der in Begleitung des Diözesanprinzen des BdSJ DV Münster Robin Menninger und des Bundesschülerprinzen des BdSJ Magnus Hermes war.

Dann folgte dan eigentlich Highlight es Festes: Das Böllern. Böllermeister Theo van Merwyk ließ zunächst eine langsame Reihe der Hand- und Schaftböller schießen, dann eine langsame und anschließend einen Salut. Doch dies sollte noch gesteigert werden, nach dem Kommando „Standböllerschützen, gebt Feuer“ wurden nach und nach die senkrecht nach oben zeigenden Rohre gezündet. Das Finale des ersten Durchgangs sollte eine langsame Reihe der Kanonen sein, was beim Publikum auch mit lautem Klatschen angenommen wurde. Damit die Kanoniere genug Zeit haben um Ihre Geschütze wieder zu laden, wurde ein kleines Rahmenprogramm eingefügt. Die Fahnenschwenker der Bruderschaft schwenkten zu Ehren der vielen Gäste gemeinsam mit Fahnenschwenkern aus Uedem-Keppeln auf niederrheinische Art. Es folgte der zweite Durchgang, mit den gleichen Schussfolgen mit zwei Ausnahmen. Die Hand- und Schaftböllerschützen schossen nun einmal mehr und zeigten, dass Sie auch den Doppelschlag beherrschen. Das krönende Finale war dann der Schlusssalut aller Kanonen.

Damit ging es dann auch zurück zum Dorfplatz, wo es zum gemütlichen Teil überging. Zur Live Musik der Greyhounds ließen die viele Gäste und Böllerschützen dann den Abend enden.

 

Vorberichterstattung: Stadtanzeiger | Rheinische Post | NRZ
Berichte vom Fest: Stadtanzeiger | Rheinische Post | NRZ | BHDS Dv Münster

 

Artikel eingestellt von:

Dennis Schmitt
Leiter BdSJ TV im Bundes BdSJ
Referent für Soziale Medien im BdSJ im Diözesanverband Münster


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