Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9881 - letzte Aktualisierung: Dienstag 24.03.2020

Wie der heilige St. Sebastian...

In Kevelaer fand kürzlich ein Aus- und Fortbildungsseminar für Fahnenschwenker der niederrheinischen Art statt.


Eine der ältesten Traditionen der Schützen ist das Fahnenschwenken. Von Region zu Region gibt es dort aber gravierende Unterschiede. Am Niederrhein wird das Fahnenschwenken der Niederrheinischen Art dargestellt und es zeigt dabei die Fesselung und Entfesselung des Heiligen Sebastianus, dem Schutzpatron der Schützenjugend. in den acht Figuren der Darstellung des Schwenkens geht es darum mit seinem Team möglichst synchron zu bleiben und keine Schwenkfehler zu machen. Schwenkfehler, das geht vom falschen Umgreifen über fehlende Figuren, bis zum nicht synchronen schwenken um nur einige mögliche Fehler zu nennen. Auch eine Disqualifizierung, die man zum Beispiel durch eine fallengelassene Fahne bekommt, möchte natürlich keiner riskieren.

Wie es richtig geht konnten sich die rund 26 Teilnehmer aus den Bezirksverbänden Rees, Geldern, Kleve und Kevelaer kürzlich auf einem durch den Bund der St. Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) im Diözesanverband Münster ausgerichteten Aus- und Fortbildungsseminar für Fahnenschwenker der niederrheinischen Art in Kevelaer ansehen. Die 10 Ausbilder rund um Seminarleiter Gerd Stassen standen den Teilnehmern an dem Wochenende mit Rat und Tat zur Seite. Unter ihnen die Bundesfahnenschwenkermeisterin Gabi Wellmanns aus Kleve. „Die frühzeitige Schulung von Kindern und Jugendlichen im Bereich des Fahnenschwenkens ist wichtig, denn sie sind es die den Fortbestand dieser alten Tradition sichern und später an ihre eigenen Kinder weitergeben sollen. Deshalb freue ich mich gerade über die vielen jungen Teilnehmer des Seminars.“, so Gabi Wellmanns.

Der Bund der St. Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) veranstaltet in regelmäßigen Abständen solche Seminare, bildet aber auch Jugendgruppenleiter und Jugendschießleiter aus. Natürlich kommt der Spaß auch nicht zu kurz, denn dort lernt man stets neue Leute kennen, kann sich austauschen und findet oft auch Freunde fürs Leben. Denn ein gemeinsames Hobby verbindet.


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