Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9881 - letzte Aktualisierung: Mittwoch 19.12.2018

Schützen im Landtag NRW

Der Parlamentarische Abend 2013


Bereits im Jahr 2008 hatte der Landtag Nordrhein-Westfalen beschlossen, das Schützenbrauchtum zu fördern und zu unterstützen. Die Schützen leisten in unseren Städten und Dörfern einen großen Beitrag zum kulturellen Leben, aber auch zum sozialen Miteinander. Ohne die zahllosen ehrenamtlich Tätigkeiten (auch) der Schützen, wäre das soziale Gefüge in unseren Städten längst zerbrochen, so der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Joachim Erwin.

Aus dem Landtagsbeschluss resultierte die Ehrenplakette  des Landes NRW, wie auch der in Abständen stattfindende parlamentarische Abend des Schützenbrauchtums .

Am 5. November 2013 war es zum dritten Mal soweit. Die großen Verbände des Schützenwesens in unserem Land trafen sich im Landtag Nordrhein-Westfalen. Auf Grund der schlechten Wetterlage musste der Zapfenstreich (gespielt vom Tambourcorps St. Martin Düsseldorf Bilk und der Musikkapelle Kleinenbroich) ins Innere des Parlaments verlegt werden.

Zuvor war bereits am Nachmittag eine Eiche auf dem Gelände des Landtags gepflanzt worden.Ein Sinnbild für die, im Westfälischen- und im Rheinischen Schützenbund entwickelte Aktion "Schützenwald 2020 ,

Die Fahnenschwenker aus Angermund zeigten ihre Künste, bevor Landtagspräsidentin Carina Gödecke die Vertreter der Verbände begrüßte: den Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, den Rheinischen- und den Westfälischen-, den Sauerländer-, den Bergischen- und den Oberbergischen Schützenbund, die Interessengemeinschaft der Düsseldorfer Schützenvereine sowie den Kreisschützenbund Büren.

Das Protokoll an diesem Abend war, vielleicht auch durch die wetterbedingte Umplanung, leicht aus den gewohnten Bahnen gelaufen.

Charles-Louis Prinz von Merode, als Präsident der europäischen Gemeinschaft historischer Schützen (EGS) ,wurde bei der Begrüßung schlichtweg vergessen. Für die Majestäten des BHDS waren überhaupt keine Sitzplätze vorgesehen. Das aber waren Kleinigkeiten am Rande, über die man getrost hinweg sehen kann.

Ansonsten fand das Schützenbrauchtum in der Rede der Landtagspräsidentin durchaus Anerkennung. Sie zollte den Vereinen in Städten und Ländern großes Lob. Kritischer mit der Situation ging Klaus Stallmann um. Der Präsident des Westfälischen Schützenbundes, der für die acht Landesverbände in NRW (eine Million Mitglieder), sprach mit klaren Worten die Probleme an. Die Forderungen : das überdenken der Sicherheitsbestimmungen, landesweit gleiche Richtlinien und Gebührensätze und Aufhebung des Rauchverbots für besondere Veranstaltungen.

Der weitere Verlauf des Abends wurde zum Meinungsaustausch und Gespräch genutzt. Viele Landtagsabgeordnete nahmen sich die Zeit, um einmal mit den Wählern von der Basis zu reden. Es war ein guter Abend für Gespräche und zum Meinungsaustausch, oder nur zum gemütlichen miteinander.

 

 

 


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