Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9881 - letzte Aktualisierung: Mittwoch 26.07.2017

Wir müssen zeigen wie das geht...!

Die Sylvester Vorkommnisse aus anderer Sícht..... weil jedes Ding zwei Seiten hat!


Schützen sollen schützen!
Die Ärmeren, die Schwächeren.

Erst hatten wir eine Debatte im Land um Flüchtlinge, jetzt diskutieren wir über den Umgang mit Frauen und deren Rechte.
Das ist sehr wohl ein Thema, nicht nur mit dem Blick nach Köln, Stuttgart oder Hamburg. Es geht um den Umgang Miteinander, um Werte und Respekt vor anderen Menschen und deren Kultur.
So manches müssen wir im eigenen Land aber auch noch lernen.... und ich denke das ganz besonders die Schützen mit ihrer Wertekultur viel beitragen können

Nach den Vorkommnissen in der Silvesternacht in Köln, Hamburg, Stuttgart, Bielefeld und anderswo tauchen Fragen auf, ist die Empörung (berechtigterweise) groß.
Jetzt soll es Verhaltensregeln für Frauen geben....brauchen wir das?

Mein Wunsch wären zuerst Verhaltensregeln für Neuankömmlinge und Gäste in unserem Land in denen erklärt wird wie WIR leben!
Das Frauen bei uns gleichberechtigt und schützenswert sind, zum Beispiel.
Integration bedeutet für mich: nicht nur die Sprache sondern auch die Werte und Kultur kennenzulernen … und zu respektieren!!!
Das erwartet man von uns Deutschen anderswo auch - und sollte Selbstverständlichkeit sein.

Das Problem sind die unterschiedlichen Wertekulturen - in etlichen Ländern sind Frauen immer noch Menschen zweiter Wahl und den Männern untergeordnet.
Frauen haben in einigen Ländern keine Rechte. In meiner Schulzeit wurde immer gewarnt und behauptet „Misch-ehen“ könnten auf Grund dieser unterschiedlichen Einstellungen nicht funktionieren, ich hatte die Hoffnung dass dieses in der heutigen Zeit überholt sei. In der Tat beweisen heute sehr wohl viele glückliche Partnerschaften, das vieles möglich ist, aber eben nur dort, wo ein Umdenken und Anpassen realisiert wird.

Wer hier leben will, sollte sich UNSEREN Werten anpassen, nicht umgekehrt.
WIR sind aber gleichzeitig gehalten UNSERE WERTE auch vorzuleben.

Genau da wird es aber wieder fragwürdig, denn der Aufschrei in unserem Volk geht einher mit
- unzähligen schlecht bezahlten Frauen Jobs,
- jährlich angezeigten 8.000 Vergewaltigungen (Dunkelziffer deutlich höher),
- jährlich fliehen 45.000 Frauen wegen häuslicher Gewalt in ein Frauenhaus,
- im Jahr 2013 wurden täglich etwa 40 Kinder Opfer sexuellen Missbrauchs
- insgesamt wurden im Jahr 2013 genau 14.877 Taten gegenüber Kindern registriert
- und den Slang, wie minderwertig viele deutsche Männer (im Kreise Gleichgesinnter) über Frauen reden… den möchte ich hier nicht wiedergeben.

Vorgenannte Zahlen sprechen für sich!
Und….niemand regt sich darüber auf.
Sind DAS die WERTE die als Vorbild dienen???
Das soll und kann die Vorkommnisse zu Sylvester nicht entschuldigen - aber es ist an der Zeit es besser zu machen.
Auch wir müssen zeigen das unsere Frauen kein Freiwild sind.

Frauen schenken Leben, erziehen unsere Kinder, sind im Gegensatz zu den meisten männlichen Geschöpfen kaum Gewaltbereit sondern sozial kompetent.
Frauen halten Familien und Gemeinschaften zusammen, gleichen aus.

Dafür verdienen sie großen Respekt und Anerkennung.

Damit sollten wir beginnen, jetzt und hier, um zu zeigen dass es Miteinander besser geht.

Rene Krombholz

(was mich allerdings irritiert ist die Tatsache, dass zeitgleich wie verabredet in mehreren Städten, solche Taten gemeldet werden. Haben die sich alle verabredet, wird das initiiert oder ….. was passiert dort?
Man darf auch hinterfragen was auf dem Oktoberfest, im Karneval oder ähnlichen Veranstaltungen passiert - wohl (leider!) ähnliches - ohne das sich jemand darüber aufregt!)