Frauenfeindlich
Schützen gelten - durch die auch heute noch zum Teil erfolgte Ausgrenzung der Frauen - als Frauenfeindlich.
Die Begründung, dieses wäre historisch bedingt, ist falsch!
Frauen waren seit den Ursprungzeiten sehr wohl in den Schuetzengilden vertreten und haben immer den Männern zur Seite gestanden.
Heute gibt es sogar Frauenkompanien und Schützenköniginnen, die beispielsweise beim Königinnentag des BHDS ihre eigene, besondere Würdigung erfahren, ein Tag der einzig den Frauen und Schützenköniginnen gewidmet ist.
Alkoholfreundlich
Natürlich wird im Schützenverein auch gefeiert, genau wie in allen anderen Vereinen und Gemeinschaften auch, wird hierbei auch Alkohol getrunken.
Dies hat Tradition: in den früheren Königshäusern und Monarchien galt es als Beleidigung bei einer Tafel den Trunk (das anstoßen oder zuprosten) zu verweigern. Auch heute ist es noch üblich, zum Abschluss erfolgreicher Verhandlungen ein Bankett (auch mit dem Konsum alkoholischer Getränke) abzuhalten.
Fremdenfeindlich
Durch die jüngsten Diskussionen um einen andersgläubigen Schützenkönig wurde den Schützen Fremdenfeindlichkeit vorgeworfen. Da es sich in diesem Fall aber um eine der katholischen Kirche streng zugehörige Bruderschaft handelte, konnte gar nicht anders entschieden werden.
Es gibt unzählige Bürgerschützenvereine, die keiner Konfession zugehörig sind und in deren Reihen sich zahlreiche Andersgläubige wie auch Andersfarbige Schützen befinden.
Konservativ
Schützen sind konservativ so sagt man.
Zugegeben, sie stehen wohl eher in der Mitte der Gesellschaft, als auf der modernen Seite.
Bei Werbestrategen gilt diese Verbrauchergruppe als nachhaltig, werte und qualitätsorientiert, beständig.
Ja, Schützen sind werteorientiert und halten diese Werte im Umgang mit ihrer Gemeinschaft aufrecht.
Was aber auch bedeutet, dass sie sich nicht jedem MainStream anschließen.
Politisch agieren Sie neutral und haben sich niemals vereinnahmen lassen.